Musik macht Mut

Musik macht Mut! Dies ist nur einer von vielen Gründen, um miteinander zu musizieren. Wo? Bei „den hupen“, einem Bläserprojekt des Posaunenchores Ohlendorf, das am 28. August 2008 startet. Welche Gründe zum Musizieren gibt es noch? Diese Frage können die Mitglieder des Posaunenchores am Besten selber beantworten.

Der Posaunenchor bietet professionelle Bläserausbildung ab Ende August. Foto Brandt
Der Posaunenchor bietet professionelle Bläserausbildung ab Ende August. Foto Brandt

Im Posaunenchor sind keine Solisten gefordert, sondern Menschen, die gerne in der Gruppe Musik machen möchten. Dazu bieten sich Trompeten, Hörner, Posaunen und die Tuba besonders gut an.

Spaß macht es, wenn alle aufeinander hören, mutig mitspielen. Aus dem anfänglichen Durcheinander entsteht plötzlich ein Lied. Wenn der Vortrag gut ist, dann hat sich die Mühe auf alle Fälle gelohnt und die Freude der Zuhörer wird zur eigenen Freude.

Generationsübergreifend zusammen zu musizieren ist heute etwas ganz Besonderes und schafft neue Begegnungen und die Erfahrung, zusammen ist man weniger allein.

Musik hilft, den Alltag hinter sich zu lassen. Nach einem stressigen Tag findet man beim Blasen im Chor Abstand zum Alltag, kann sich von der Musik tragen lassen und findet seine Mitte wieder neu. Erfüllt kann man dann wieder in seinen Alltag gehen. Die Lieder, die wir begleiten, geben uns Worte, die wir sonst nicht gehabt hätten und sind auch ein Anlass, Gott „Danke“ zu sagen.

Und welche Bedeutung hat der Posaunenchor eigentlich für die Kirchengemeinde?

Bei einem Gespräch mit Pastor Rambow wurde deutlich, dass die Posaune ein uraltes Instrument ist. Schon in den Psalmen wird berichtet, wie die Menschen auf diese Weise Gott lobten. Als die Posaunenchorarbeit vor mehr als 150 Jahren wieder begann, haben sich Christen daran erinnert. Der Name Posaunenchor bezeichnet

dabei immer einen Chor, der sich dieser christlichen Tradition bewusst ist und auf seine Weise heute noch mit Leben füllt. Im Posaunenchor Ohlendorf musizieren mehrere Generationen zusammen und gehören damit heutzutage zu den wenigen Gruppen, wo man sich generationsübergreifend trifft und gemeinsam Musik macht. Durch die verschiedenen Anlässe wie Gottesdienste, Gedenktage im November und Geburtstagsständchen hat sich der Posaunenchor ein breites Repertoire erarbeitet und wird von vielen Menschen gehört. Der Posaunenchor bildet einen Schwerpunkt in der kirchlichen Arbeit und bereichert sie durch Musik.

Neugierig geworden? Dann probiere es bei „den hupen“ Ende August doch mal aus! Die Ersten haben sich bereits angemeldet!

Birgit Kattner

Quelle: Turmhahn August 2008