Jungbläser mit erstem Auftritt

Am Ostersonntag gab es auch im Posaunenchor großen Grund zur Freude: Die 5 Jungbläser (v.l.n.r Lukas Mollenhauer, Jan Peters, Hannah Peters, Karlotta Hauff und Pia Heitmann), die im September 2013 mit dem Trompetespielen begonnen haben, waren erstmals im Gottesdienst dabei. Es war für alle sehr aufregend, aber die Fünf haben den Posaunenchorklang sehr bereichert. Wir hoffen, dass Ihr mit viel Freude dabei bleibt.

Quelle: Turmhahn 05/2014

Jungblaeser

Adventskonzert 2013

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Zum ersten Mal waren neben dem Posaunenchor Ohlendorf (Leitung Constanze Wollersen) und Hennig Trost an der Orgel auch die mittlerweile drei Chöre der Kirchengemeinde gemeinsam zu hören. Die rund zwanzig Kinder des neugegründeten Chores „Die Ansgarspatzen“ absolvierten unter der Leitung von Pascal F. Skuppe bereits ihren zweiten Auftritt. Das Adventskonzert in der bis zum letzten Platz besetzten Stiftskirche war eine bewegende musikalische Reise vom Advent bis hin zum Weihnachtsfest. Die Gottesdienstbesucher wurden immer wieder zum Mitsingen aufgefordert – so auch beim Abschlussstück, als die Kirche ganz vom Klang des „Gloria in excelsis Deo“ erfüllt war. „So muss es sich im Himmel anhören“, war die Reaktion einer Konzertbesucherin.

(Quelle: Turmhahn Januar 2014)

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100 Jahre Orgel Ramelsloh

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Welche Klangfarben in der Orgel der Ramelsloher Kirche stecken, demonstrierte der Organist Henning Trost für alle Besucher des Jubiläumskonzertes am 09. Dezember 2012 eindrucksvoll, als er fünf Orgelchoräle aus vier Jahrhunderten spielte – alle mit unterschiedlicher Registrierung – jedoch alle zur Melodie des bekannten Adventsliedes: „Nun komm, der Heiden Heiland“. Die ehemalige Ramelsloher Chorleiterin Friederike Spangenberg war gerne an ihren alten Wirkungsort zurückgekehrt, um vierhändig gemeinsam mit Henning Trost „A Christmas pastorale“ von Charles Callahan zu spielen und um das Konzert durch ihren Sologesang und ihr Violinspiel zu bereichern. Die Konzertbesucher wollten wohl ursprünglich ihren Applaus für das Ende des Konzerts aufspielen, jedoch nach dem Stück „Highland Cathedral“ von Matthias Schnabel gespielt von der Orgel und vom Posaunenchor Ohlendorf (Leitung: Constanze Wollersen) brandete spontaner Beifall auf, der sich dann nach jedem folgenden Stück wiederholte. Chorleiter Pascal F. Skuppe dirigierte den Chor aus dessen Mitte heraus und unterstütze so die durch krankheitsbedingte Ausfälle etwas geschwächten Männerstimmen. Ein herrlicher Chorklang erfüllte die Stiftskirche. Gut zu hören auch beim Schlussstück „Ach mein herzliebes Jesulein“ aus dem Bach‘schen Weihnachtsoratorium.

(Quelle: Turmhahn Dezember 2012)

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Posaunenchor: Ab ins Grüne

PCHOR_2012_JuniIn den nächsten, hoffentlich sommerlichen Wochen und Monaten wollen wir Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors Ohlendorf gelegentlich unsere Proben nach draußen verlegen. Bei gutem Wetter werden wir in Ohlendorf oder Ramelsloh in den Gärten der Bläser zu Gast sein. Wenn Sie dienstags abends Bläserklänge hören, kommen Sie gerne vorbei und hören uns eine Weile zu.

Posaunenchor Ohlendorf,
Constanze Wollersen

Wechsel in der Leitung des Posaunenchors

PCHOR_UEBERGABE_2010Mit einem festlichen Bläsergottesdienst in der vollbesetzten Stiftskirche Ramelsloh wurde am Reformationstag der Chorleiterwechsel im Posaunenchor Ohlendorf gefeiert.
Bernd Grote hat nach fast 20 Jahren den Dirigentenstab an Constanze Wollersen übergeben. In einer Ansprache würdigte Gerhard Grote im Namen des Posaunenchores die Verdienste von Bernd Grote.  Auch Pastor Wieberneit dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit, verabschiedete ihn offiziell aus seinem Amt und stellt ihn unter den Segen Gottes. In Zukunft nimmt der Posaunenchor ihn wieder als aktiven Bläser in seinen Reihen auf.
PCHOR_2010Auch Bernd Grotes Nachfolgerin Constanze Wollersen wurde einge-segnet. Sie ist 42 Jahre alt und ist in Bremen aufgewachsen.  Dort hat sie im Alter von 13 Jahren mit dem Posaunespielen begonnen, nachdem sie schon vorher Blockflöte und Klavier gespielt hat. Zahlreiche Bläserfreizei-ten führten sie u.a. nach Polen, Finnland und Österreich.
Inzwischen lebt sie mit ihrem Ehemann in Ohlendorf und spielt dort bereits seit 10 Jahren im Posaunenchor. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Gemeinschaftshaus Ohlendorf noch etwas weitergefeiert.

Quelle: Turmhahn Dezember 2010

 

Posaunenchor Ohlendorf bildet Blechbläserinnen und Blechbläser aus!

Im September letzten Jahres startete der Posaunenchor Ohlendorf erstmalig das Projekt “die hupen“.
Unter Anleitung von Herman Süß, Musiker und Musikschullehrer, haben einige Interessierte begonnen, ein Blechblasinstrument zu erlernen. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Kirchengemeinde und den Posaunenchor konnte der Unterricht zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.

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Aus der ersten Anfängergruppe hat Astrid Bendorf (in der Bildmitte mit dem Waldhorn) den Sprung in den Posaunenchor bereits geschafft. Sie bläst bereits seit einem halben Jahr im Chor mit.

Quelle: Turmhahn 07/2009

Beginn Posaunenchor und Zionsverein

150 Jahre Landeskirchliche Gemeinschaft Ohlendorf

Die Posaunenchöre in unseren Dörfern begannen mit der von Hermannsburg ausgehenden Erweckungsbewegung. Auf den seit 1854 dort stattfindenden Missionsfesten hatten junge Männer die Posaunenmusik auf christlichen Festen kennen gelernt. Es vergingen aber noch einige Jahre bis zu einem eigenen Chor.

"Posaunenchor Ohlendorf, 100-jähri-ges Jubiläum 1975". Foto privat
„Posaunenchor Ohlendorf, 100-jähri-ges Jubiläum 1975“. Foto privat

1870 kam der aus Ramelsloh stammende Berufsmusiker Peter Meinecke (geb.1852) im Rheinland zum Glauben. Er kehrte nach Ramelsloh zurück, gab seinen bisherigen Beruf auf und stellte seine Gaben ganz in den Dienst der Posaunenchorarbeit. Er beschaffte von der aufgelösten Bürgerwehr aus Hamburg gebrauchte Instrumente. Mit 10 jungen Männern aus Ohlendorf und Ramelsloh begann er zu üben. Man wollte mit den Instrumenten zu Festen und Gottesdiensten der Gemeinde einladen und die Choräle unterstützen. 1875 gilt als das Gründungsjahr des Chores.

Im Jahr 1876 hat Peter Meinecke auch in Fliegenberg den Posaunenchor gegründet und gab dem bereits bestehenden Posaunenchor Stelle neue Impulse. Diese 3 Chöre taten sich zusammen und gründeten einen Missionsverein, den „Zions-Verein“. Mit den Instrumenten, durch Spenden und tatkräftigen Einsatz sollte die Missionsarbeit in Hermannsburg unterstützt werden. Die Verbindung dieser Chöre Ohlendorf, Fliegenberg und Stelle unter der Leitung von Peter Meinecke bestand bis 1891.

Der Ramelsloher Brand im Jahr 1884 hatte auch Einfluss auf den Posaunenchor Ohlendorf. 8 Häuser wurden damals vernichtet, darunter „Vagts“-Haus, in dem mehrere Instrumente lagen. Dieser Umstand und die Auswanderung von Peter Meinecke nach Amerika legte die Arbeit des Ohlendorfer Chores für etwa 9 Jahre größtenteils still.

1893 begann Johann Peter Grote jun. (1860-1943) den Posaunenchor wieder aufzubauen, ohne Bläser aus Ramelsloh. So ist der Chor, nur durch eine kurze Zeit unterbrochen, seit 134 Jahren im Dienst der Gemeinde tätig.

Friedhelm und Hans-Dieter Grote

Quelle: Turmhahn September 2009